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Wir haben sie durchgezogen, die Sommerschule. An unserer Schule für unsere Kinder – insgesamt 69. Unser Ziel war es, unseren mehrsprachigen Kindern viel Spaß am Lernen der deutschen Sprache zu vermitteln und sie erleben zu lassen, was sie bereits können.

Unterstützt hat uns Zwetelina Ortega aus Wien, die sagt: Fordert die Kinder und nehmt sie ernst mit Inhalten, die sie fesseln und die ihnen noch keiner zugetraut hat. Schätzt ihre Mehrsprachigkeit – türkisch und arabisch statt englisch und französisch. Das nahmen wir ernst. Unsere Themenwahl reichte vom Leben Andy Warhols und seiner Kunst bis zur „Ode an die Dinge“ von Pablo Neruda, von einem Märchen der Gebrüder Grimm in Originalsprache bis zu wichtigen Sätzen für verschiedene Alltagssituationen. Und siehe da: Als wir in den ersten beiden Schulwochen die Themen mit allen Kindern noch einmal aufgriffen und unsere Kinder aus Syrien, der Türkei und Rumänien ihr neues Wissen zeigen konnten, bekamen sie von ihren deutschsprachigen MitschülerInnen so viel Wertschätzung und Bewunderung wie nie zuvor.

Es hat sich also gelohnt.